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Als strategische Basis für IT-Anwendungen hat sich die Java-Technologie
ihren festen Platz in der Unternehmens-IT erobert: Rund 75 Prozent
der internationalen Großunternehmen setzen nach einer Umfrage
der Giga Information Group mittlerweile die Java 2 Platform Enterprise
Edition (J2EE) ein und verfügen damit über ein leistungsstarkes
Tool zum Erstellen komplexer Anwendungen. Die objektorientierte Programmsprache
ist leichter zu erlernen als beispielsweise C++ oder Smalltalk und
weniger fehleranfällig.
Die Bereitstellung zahlreicher Runtime-Dienste und die Vielzahl
der Softwarehersteller, die Java unterstützen, zählen ebenfalls
zu den Pluspunkten. Außerdem trägt gerade die standardisierte
Infrastruktur der J2EE-Plattform dazu bei, dass sich Verwaltungskosten
senken und ihre unterschiedlichen Anwendungen durch gemeinsame Schnittstellen
und Komponentenoberflächen einfacher integrieren lassen.
Doch bei der Entwicklung von Web-Anwendungen stellt der Einsatz
von Java gewisse Hürden dar, weiß Michael Deiß,
Entwicklungsleiter bei eggs unimedia: „Gerade die Programmierung
weniger komplexer Anwendungen – etwa Online-Publishing-, Datenbank-
und Datenerfassungsapplikation en – erfordert großen
finanziellen und zeitlichen Aufwand, wenn sich die Entwickler erst
in Java einarbeiten müssen.“ Deshalb arbeiten die Programmierer
bei eggs unimedia mit einer speziellen Entwicklungstechnologie, die
ohne Zusatzkosten zügige Arbeit und frühzeitige Ergebnisse
ermöglicht: ColdFusion MX für J2EE-Anwendungsserver.
Produktivität, Power, Flexibilität
Firmen, die sich für die J2EE-Technologieplattform entschieden
haben, können damit schnell Web-basierte Anwendungen einsetzen. „Als
Entwickler nutzen wir die Produktivität und integrierten Dienste,
durch die sich ColdFusion auszeichnet, und nehmen dabei gleichzeitig
die Power und Flexibilität von J2EE in Anspruch“, erläutert
Deiß. Zu den von dem Adobe-Tool unterstützten J2EE-Applikationservern
gehören Sun One Application Server 7, IBM Websphere Application
Server 5, BEA WebLogic Server und Adobe JRun 4. ColdFusion MX
erfüllt sämtliche Leistungs-, Verwaltungs- und Sicherheitsanforderungen,
die Unternehmen heute an ihre Anwendungen stellen, und lässt
sich nahtlos in die vorhandene Enterprise-Infrastruktur integrieren.
Im Ergebnis führt dies einerseits zu einer verbesserten Kapitalrendite
durch erhöhte Flexibilität und zum anderen zu einer Reduzierung
der Entwicklungs- und Verwaltungskosten.
Nach einer Studie der Aberdeen Group in Boston bringen Projekte,
die auf der Basis von ColdFusion MX mit J2EE realisiert wurden,
gegenüber reinen Java-Entwicklungen eine Kostenersparnis
von bis zu 58 Prozent. Außerdem kann mit der gleichen
Anzahl an Entwicklern im ersten Jahr knapp ein Drittel mehr
und im zweiten Jahr sogar mehr als das Doppelte an Projekten
verwirklicht werden, als es mit einer ausschließlichen
Java-Programmierung möglich wäre. Ein Vorteil, der
auch den Auftraggebern zu Gute kommt.
ColdFusion MX ist nicht nur einfach zu handhaben, sondern
benötigt für eine vergleichbare Java-Anwendung bis
zu 88 Prozent weniger Quellcode. Dadurch gibt es auch weniger
Fehlermöglichkeiten, die später mit hohem Zeitaufwand
gesucht und beseitigt werden müssen. Da nach Analystenschätzungen
bei der Programmierung im Durchschnitt pro 50 Zeilen Code ein
Fehler gemacht wird, steckt bereits hier ein erhebliches Kostensenkungspotenzial.
„Mit der neuen Script-Umgebung können Unternehmen
auf einem J2EE-Server sowohl komplexe Java-basierte Anwendungen
als auch Web-basierte ColdFusion-Applikationen bereitstellen.
Deshalb trägt ColdFusion MX auch zur Konsolidierung der
Serverinfrastruktur bei“, meint Entwicklungsleiter Deiß.
Dadurch können weitere Kosten eingespart werden. Denn da
weniger Server zu verwalten sind und die Steuerung zentral erfolgt,
lassen sich die vorhandenen Ressourcen gezielter nutzen, um
die geschäftlichen Anforderungen eines Unternehmens so
effektiv wie möglich zu erfüllen.
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